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| Der Nil ist wahrscheinlich einer der berühmtesten Flüsse in der Geschichte. An seinen Ufern nahm eine der ältesten Zivilisationen der Welt ihren Anfang. Da überrascht es nicht, dass es am Nil nur so vor Leben wimmelt. Viele verschiedene Arten von Tieren, Vogeln und Fischen, nennen den Nil ihr zu Hause. Vor hunderten von Jahren konnte man hier sogar Nilpferde und Löwen hier im Nildelta beobachten. Ägypten ist ein Land der Kontraste. Nicht weit vom fruchtbaren Tal des Nils begind die brennende Wüste. Beides überragend findet man die mächtigen Berge des Sinai. Die Wüste ist ausgedörrt, dennoch, auf den Bergen liegt Schnee; und zwischen diesen beiden Extremen von Hitze und Kälte blüht und gedeiht das Niltal. Diese drei so unterschiedlichen Landschaften haben dennoch eines gemeinsam: Eine reichhaltige Tierwelt. Schlangen und Skorpione nennen die Wüste ihr zu Hause, während das Wiesel und der Mungo im Herzen der Städt beim hin und her huschen unter den Autosd beobachtet werden können. Kein Teil Ägyptens ist reicher an Tieren als das Rote Meer. Das Rote Meer, ein langes, enges Gewässer erstreckt sich von der Sinaihalbinsel bis hin zum Golf von Aden. Viele halten es für das reichste Meer der Welt, und es ist nicht schwer zu sehen warum. Eine Gigantische und farbenfrohe Vielfalt von Tieren und Pflanzen leben hier. | |
| Ägypten liegt in der subtropischen Hochdruckzone, daher das trockenheiße Wüstenklima. Im weiten Binnenraum des Landes herrscht ein Trockenklima mit heißen Sommern (durchschnittliche Temperatur im Juli zwischen 28°C (Kairo) und 32°C (Luxor)) und milden Wintern (im Januar zwischen 13 und 15°C). Die Khamsin, heiße Schneestürme wehen im Frühjahr aus südwestlicher Richtung, nur der nördliche Küstenstreifen, die Mittelmeerküste, und das Nildelta sind mediterran beeinflusst; die Winterniederschläge liegen über 100 mm. Die angenehmste Reisezeit ist daher von Mitte Oktober bis Mitte April. Von November bis März wird es abends recht kühl, daher sollte man auf jeden Fall einen Pullover mitnehmen. In den Sommermonaten ist auf Grund der Hitze für die Tagesplanung eine mittagliche Pause oder der Besuch eines (klimatisierten) Museums zu empfehlen. Besichtigungen im freien sollten morgens oder am späten Nachmittag geplant werden. Eine Kopfbedeckung ist auf jeden Fall zu empfehlen, ebenso eine großzügige Ration Wasser. Da hier die Sonne viel höher am Himmel steht erlebt man eher ungewohnte Sonnenauf- und -untergängen. Im Januar geht die Sonne gegen 7.00 Uhr auf, im Juni gegen 5.00 Uhr. Der Sonnenuntergangs schwankt zwischen 17.00 Uhr im Januar und 19.00 Uhr im Juni. Faszinierend ist auch die besonders kurze Dämmerung. Innerhalb von nur einer halben Stunde verschwindet die Sonne hinter dem Horizont (Beim Fotografieren beachten). |
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