Ägypten: Umwelt- und Klimaschutz gewinnt an Bedeutung

Autor: Martina Hilberts - Veröffentlicht am 17. Oktober 2010

Der Nil bildet unzweifelhaft die Lebensader des beliebten Urlaubslandes Ägypten. Um diesen naturgegebenen Versorger auch in Zukunft noch nutzen zu können, wächst nun auch im Land der Pyramiden die Signifikanz des Umwelt- und Klimaschutzes maßgeblich an.

Exemplarisch lässt sich hierzu der Austausch von Fachkräften zwischen der Alexander-von-Humboldt-Universität in Berlin mit Fachkräften aus weiteren Hochschulen anbringen. Darüber hinaus beinhaltet das Programm mit Hamada el-Sayed und Ayman Abdel-Hamid zwei Stipendiaten aus Ägypten, die sich an der Bewahrung ihres Heimatlandes beteiligen möchten. Die beiden Wissenschaftler, die ihres Zeichens von der Ägyptischen Universität Ismaila stammen, beschäftigen sich im Rahmen des Projektes mit dem Thema Klima- und Umweltschutz in Ägypten.

Während ihres Aufenthaltes in Berlin, haben sich die beiden Stipendiaten zudem mit dem Thema „Nutzung der Akazienbäume auf dem Sinai als Brennmaterial“ auseinandergesetzt, um die lokalen Energieressourcen ihres Landes zu entlasten. Anhand dieses Projektes lässt sich eindrucksvoll verdeutlichen, wie stark sich das Umweltbewusstsein Ägyptens im Rahmen der letzten Jahre geändert hat. So finden beispielsweise auch im Rahmen von Nilkreuzfahrten nun Standards ihre Berücksichtigung, die zum nachhaltigen Schutz der Lebensader „Nil“ beitragen.