Ägyptische Behörden retten 30 Menschen von sinkendem Schiff im Roten Meer

Autor: Harald von Thierse - Veröffentlicht am 8. Januar 2014

Am Montag retten ägyptische Sicherheitsbeamte 30 Menschen von einem Schiff, welches im Roten Meer sank. Darunter befanden sich auch einige russische Touristen. Das Touristenschiff Mary Lou sei nach Angaben der Behörden von Safaga aus auf eine Tauchfahrt aufgebrochen, an Bord befanden sich 19 russische Urlauber. Die übrigen 11 Personen an Bord gehörten alle zur ägyptischen Besatzung. Bei schwerem Seegang, welcher durch starken Wind und daraus resultierende hohe Wellen erzeugt wurde, kenterte die Mary Lou.

Glücklicherweise konnten alle 30 Menschen an Bord gerettet werden, es gab bei dem Schiffunglück in Ägypten am 6. Januar 2014 weder Tote noch Verletzte.

Russische Urlauber sorgen für Erholung des ägyptischen Tourismus

Die Region rund um das Rote Meer ist die touristische Hauptregion des nordafrikanischen Wüstenstaates, der in der jüngeren Vergangenheit unter das Joch von fundamentalistischen Islamisten geraten war. Glücklicherweise konnte das mächtige ägyptische Militär die Macht im Land wieder zurückerlangen und die Führungsgremien der Fundamentalislamisten verhaften.

Im Zuge der Unruhen waren erhebliche wirtschaftliche Schäden entstanden, der ägyptische Tourismus brach fast vollkommen ein. Mittlerweile kommt es zu Erhohlungen, vor allem russische Touristen sorgen für eine Erholung des Tourismus in Ägypten.