Großbritannien hebt Reisewarnung für Kairo auf

Autor: Harald von Thierse - Veröffentlicht am 25. November 2013

Das britische Aussenministerium (Foreign Office) hat seine Reisewarnung für Ägypten teilweise zurückgenommen. Für Kairo und die Pyramiden von Gizeh gibt es keine Reisewarnung mehr seitens der britischen Behörden.

Schon vor 2 Wochen hatte das Foreign Office auch die Reisewarnungen für Assuan, Abu Simbel, Alexandria und Luxor zurückgenommen.

Die Warnungen galten seit Juli, als der fundamentalislamistische Präsident Mohammed Mursi gestürzt wurde. Einzig die Ressorts am Roten Meer, darunter Sharm El Sheikh, Dahab und Hurghada waren zu keiner Zeit von einer Reisewarnung betroffen.

Die Entfernung der Reisewarnungen bedeutet, dass nun wieder Pauschalreisen in diese Gebiete angeboten werden können und das Individualreisende eher eine Versicherung finden, die das Risiko trägt.

Für die Sinai-Halbinsel gilt weiterhin eine britische Reisewarnung

Die letzten Gebiete in Ägypten für die das britische Foreign Office nun noch eine Reisewarnung ausspricht sind der Norden und der Süden der Sinai-Halbinsel, ausgenommen die Ressorts am Roten Meer und das UNESCO-Weltkulturerbe St. Catherine`s Monastery.

Anfang November verkündeten die ägyptischen Behörden den Plan, Live Streams aus dem Land einzurichten, um potentielle Urlauber von der Gefahrlosigkeit einer Reise nach Ägypten zu überzeugen.