New Yorker Metropolitan Museum übergibt Exponate Tutenchamuns

Autor: Martina Hilberts - Veröffentlicht am 14. November 2010

Die Tutenchamun-Sammlung im Ägyptischen Museum in Kairo soll noch größer werden: Kürzlich hat das New Yorker Metropolitan Museum bekanntgegeben, dass es 19 Objekte, die angeblich aus dem Grab des Pharaos stammen sollen, an die ägyptische Kunstsammlung übergeben wollen. Wie die Altertumsverwaltung in Ägypten mitteilte, werden die amerikanischen Exponate, darunter eine Hundeplastik, im Juni des kommenden Jahres nach Kairo übermittelt.

Weiterhin umfasst die amerikanische Exponat-Sammlung eine Spinx-Figur aus Lapislazuli, von der man vermutet, dass sie einst Teil eines Armbandes war. Zahi Hawwas, seines Zeichens Chef der ägyptischen Altertumsverwaltung, sprach dem Metropolitan Museum großes Lob für diese „wundervolle Geste“ aus. Das Grab des Pharaos Tutenchamun gilt als das einzige Grab im Tal der Könige bei Luxor, das von Grabräubern größtenteils verschont blieb. Die prachtvollen Grabbeigaben des jungen Pharaos nehmen im Ägyptischen Museum in Kairo mehrere große Ausstellungsräume ein, und begeistern Jahr für Jahr unzählige Besucher.

Zu den bekanntesten Exponaten des Ägyptischen Museums zählt wohl die goldene Totenmaske Tutenchamuns, der bereits als junger Mann verstarb. Die 19 Ausstellungsstücke des New Yorker Museums würden bereits vor der Entdeckung des Grabes durch den Briten Howard Carter durch einen amerikanischen Archäologen geborgen. Mittlerweile besteht für die Altertumsbehörde kein Zweifel mehr, dass auch sie Teil der Pharao-Grabbeigaben waren.