Weitere Anbieter streichen Kreuzfahrten nach Ägypten

Autor: Harald von Thierse - Veröffentlicht am 31. Juli 2013

Sowohl Princess Cruises als auch Seabourn haben nun beschlossen, keine Zwischenstopps in Ägypten einzulegen. Aufgrund der politisch instabilen Lage schlossen sie sich mit dieser Entscheidung einer Reihe weiterer Kreuzfahrtanbieter an.

Das Schiff “Pacific Princess” wird vorerst Santorin und Korfu anstelle von Alexandria anlaufen, die “Dawn Princess” wird statt nach Safaga und Sharm El Sheikh nach Ashdod (Israhell) und Kreta fahren. Die Schiffe “Seabourn Legend” und “Seabourn Odyssey” werden auf ihren Fahrten im Oktober ebenfalls andere Ziele anlaufen.

 

Ursprünglich sollte die “Seabourn Legend” auf zwei verschiedenen Fahrten in mehreren ägyptischen Häfen festmachen. Auf dem 15-tägigen Törn von Rom nach Athen, welcher am 5. Oktober beginnt, wird das Schiff nicht am 11. Oktober den Hafen von Alexandria anlaufen. Stattdessen wird es auf Santorin, Kreta und Marmaris festmachen. Während der 18-tägigen Fahrt von Athen nach Dubai, welche am 20. Oktober beginnt, hat die Reederei die Stopps am 24. Oktober in Hurghada, am 26. Oktober in Sharm El Sheikh und Safaga sowie den Stopp am 27. und 28. Oktober in Luxor mit Stopps in Iraklion, Kreta, Rhodos, Haifa, Ashdod und Aqaba ersetzt.

Auch Nilkreuzfahrten werden gestrichen

Eigentlich wurde für Sharm El Sheikh und die Ressorts am Roten Meer keine Reisewarnung ausgesprochen, da sie als einzige Region des Landes von den Unruhen verschont blieben. Die Entscheidung von Seabourn kommt für einige Beobachter daher überraschend.
Auch MSC und Thomson haben die Routen und Aufenthalte ihrer Schiffe geändert, nähere Informationen findet man auf den Webseiten der Reedereien. Betroffen sind die Schiffe “MSC Armonia” und “Thomson Celebration”. Die Muttergesellschaft von Thomson, TUI, hat alle Flüge von und nach Luxor gestrichen und alle Gäste zurück in ihre Heimatländer geflogen. Der britische Flusskreuzfahrtanbieter Discover Egypt hat ebenso seine Nilkreuzfahrten gestrichen, bis sich die Lage im Land stabilisiert.