Ägypten putzt Sehenswürdigkeiten heraus

Autor: Lukas Krönert - Veröffentlicht am 22. April 2018

Die ägyptische Regierung hat gleich mehrere Projekte beschlossen, die das Land für Besucher attraktiver machen sollen. Im Rahmen dieses Serviceausbaus sollen vor allem die Umgebungen der bestehenden, stark frequentierten Sehenswürdigkeiten aufgewertet werden.

Pyramiden von Gizeh
Ägypten ist ein beliebtes Reiseziel

Die Kulturschätze des Landes sollen bereits in diesem Jahr in einem wesentlich besseren Licht präsentiert werden. Die berühmten Pyramiden von Gizeh, die das letzte existente der sieben antiken Weltwunder darstellen, sollen beispielsweise durch ein besseres Serviceangebot aufgewertet werden. So teilte die ägyptische Tourismusbehörde mit, dass Augmented-Reality-Bildschirme den inneren Aufbau der Pyramiden künftig täuschend echt erfahrbar machen sollen. Auf dem Gizeh-Plateau soll darüber hinaus eine neue Fußgängerzone entstehen.

Weitere Projekte betreffen unter anderem den Baron-Empain-Palast, der sich vor den Toren Kairos befindet. Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandene Bauwerk soll wiedereröffnet werden. Auch der Mohamed-Ali-Palast, der sich ebenfalls in Kairo befindet, wird wieder für Touristen zugänglich gemacht.

Des Weiteren sind die Eröffnung eines Nationalmuseums in Sohag sowie die Eröffnung eines Besucherzentrums nahe der archäologischen Stätte von Abydos am Nil geplant. Diese beiden Touristenattraktionen sollen bereits in diesem Moment ihre Pforten öffnen.

Den größten geplanten Touristenmagneten wird jedoch sicherlich das Grand-Egyptian-Museum darstellen, das in der Nähe der Hauptstadt eröffnet werden soll. Mit der Eröffnung ist Ende 2018 zu rechnen. Ein exaktes Datum steht jedoch noch nicht fest.