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Ägyptens Regierung will Präsidentschaftswahlen vorziehen
Von Harald von ThierseVeröffentlicht: 30.12.2013Aktualisiert: 15.07.20151 Min. Lesezeit
Einigen Medienberichten zufolge, denkt die ägyptische Regierung anscheinend darüber nach, die 2014 anstehenden Präsidentschaftswahlen um einige Monate vorzuziehen. Dies würde nach Ansicht der Regierung nicht gegen den ursprünglichen, vom Militär authorisierten, Plan verstoßen. Demnach sollen die Wahlen schon vor den Parlamentswahlen stattfinden. Beide Wahlen würden innerhalb von 6 Monaten nach dem für Januar vorgesehenen Verfassungsreferendum durchgeführt werden, wie Ägyptens Übergangspräsident Adli Mansur am Sonntag mitteilte.
Ägyptisches Verfassungsreferendum findet Mitte Januar 2014 statt
Wegen der immernoch anhaltenden Proteste von Mursi-Anhänger gegen die Übergangsregierung haben sich die Unterstützer des Fahrplans dafür ausgesprochen, zuerst einen neuen Präsidenten und erst danach ein neues Parlament zu wählen. Der fundamentalislamistische Präsident Mursi war am 3. Juli 2013 vom ägyptischen Militär abgesetzt worden.
Das Verfassungsreferendum ist für den 14. und 15. Januar angesetzt.
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