Mit seinem Publikumsmagneten Nofretete hat das Neue Museum in Berlin im Rahmen eines Jahres insgesamt 1,2 Besucher anlocken können. Am gestrigen Tage feierte die nach 70 Jahren wiedereröffnete Kultureinrichtung ihr einjähriges Jubiläum.
Auch nach dieser relativ langen Laufzeit der Ausstellung, reißen sich zahlreiche Kulturinteressierte um die sogenannten Zeitfenstertickets, die ihres Zeichens 24 Stunden vor Museumsbesuch erworben werden müssen. Übrigens: Das Neue Museum gehört zum Weltkulturerbe der weltbekannten Berliner Museumsinsel. So gilt das zwischen 1843 und 1855 erbaute Museum als eines der bedeutsamsten Bauprojekte zur Zeit Preußens. Nachdem es im Rahmen des Zweiten Weltkrieges stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, nahm sich 2003 der britische Stararchitekt David Chipperfield der Einrichtung an.
Das unantastbare Highlight der Kultureinrichtung stellt die weltbekannte Büste der ägyptischen Königin Nofretete dar, Gemahlin des Pharaos Echnaton aus der Reihe der altägyptischen Pharaonen. Das Neue Museum in Berlin umfasst insgesamt drei Sammlungen: Das Ägyptische Museum mit Papyrussammlung, das Museum zur Vor- und Frühgeschichte sowie eine Einrichtung, die sich auf die Antike konzentriert. Dies erklärt das beeindruckende Repertoire des Hauses: Auf insgesamt 8.000 Quadratmetern werden dem Besucher rund 9.000 Objekte geboten, die über vier Ebenen verteilt sind.
Wer die Originalschätze am Nil erleben möchte, besucht das Ägyptische Museum in Kairo und vertieft sich zuvor in die Geschichte Ägyptens sowie in die altägyptische Kunst und Musik.



