Während verschiedene Ägyptologen bereits davon ausgingen dass der einstige Herrscher Ägyptens an Malaria erkrankt sei, vertreten Wissenschaftler vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut (BNI) eine andere Theorie. Viele Mythen und Rätsel ranken sich um den Tod des Pharaos Tutanchamun, dessen Grab im Tal der Könige entdeckt wurde.
Auf Grund seines hohen Alters schließen die Forscher einen Tod durch Malaria aus. Eine Erbkrankheit, so glauben Christian Timmann und Christian Meyer, war Grund für sein versterben.Weitere DNA-Tests seien nötig um diese These zu bestätigen, doch die radiologischen Befunde deuten auf die Sichelzellkrankheit hin. Diese Erbkrankheit verändert die roten Blutkörperchen und verstopft kleine Blutgefäße. Es gilt nun abzuwarten ob sich die Theorie bestätigt und das Rätsel um Tutanchamuns Tod gelöst ist.
Seine Totenmaske und Grabbeigaben sind heute im Ägyptischen Museum in Kairo zu sehen – mehr zur Epoche steht in unserem Überblick zur Geschichte Ägyptens.



