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Reiseveranstalter ermöglichen Stornierung von Nilkreuzfahrten
Von Harald von ThierseVeröffentlicht: 08.07.2013Aktualisiert: 15.07.20151 Min. Lesezeit
Aufgrund der schweren Unruhen im Zuge des Militärputsches in Ägypten bieten die ersten Reiseveranstalter, unter anderem FTI und Phoenix Reisen, ihren Kunden an, die gebuchten Nilkreuzfahrten zu stornieren oder auf einen späteren Zeitpunkt umzubuchen. Bisher war dies nur für Reisen nach Kairo möglich. Auch das Auswärtige Amt in Berlin hat seine Reisewarnungen für Ägypten verschärft, von Reisen in das Land wird dringend abgeraten. Hiervon ausgenommen sind nur die klassischen Urlaubsziele am Roten Meer
Reisewarnungen für Nord-Sinai und Grenze zu Israel
Aber auch Kunden, denen der Veranstalter die Stornierung nicht anbietet, können höhere Gewalt verantwortlich machen und kostenfrei von ihrer bereits gebuchten Reise zurücktreten. Die höchste Warnstufe der Reisewarnung gilt derzeit für den Nord-Sinai und das Grenzgebiet zu Israel. Für kostenlose Stornierungen reicht allerdings schon das offizielle Abraten von Reisen in bestimmte Landesteile durch das Auswärtige Amt.
Die Urlaubsregion am Roten Meer ist zwar völlig sicher, wer allerdings derzeit wirklich nicht nach Ägypten will, sollte mit seinem Reiseveranstalter verhandeln und auf Kulanz verweisen. Es ist nicht unwahrscheinlich, mit dieser Vorgehensweise Erfolg zu haben.
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