Paradise Island Beach

Von der Aegypten.de-Redaktion Aktualisiert: Juni 2026 11 Min. Lesezeit
Paradise Island Beach

Kurz erklärt: Paradise Island Beach ist eine fotogene Insel vor Hurghada mit hellem Sand und türkisem, klarem Wasser, erreichbar nur per Boot im Tagesausflug. Gute Schnorchelriffe und eine je nach Betreiber erschlossene Strandzone machen sie zum beliebten Ausflugsziel. Rechne ehrlich mit Andrang an Spitzentagen und buche ein organisiertes Tagespaket.

Von der Aegypten.de-Redaktion · Stand: Juni 2026

Wo liegt Paradise Island Beach und wie kommst du hin?

Paradise Island liegt im Roten Meer vor der Küste von Hurghada und gehört zum vorgelagerten Inselgebiet. Du erreichst die Insel ausschließlich per Boot im Rahmen eines Tagesausflugs ab Hurghada; die Bootsfahrt dauert je nach Abfahrtsort und Bootstyp grob 45 Minuten bis gut eine Stunde. Einen Straßenzugang gibt es nicht.

Paradise Island (auch als Giftun-nahe Insel bekannt) ist ein populäres, für Tagesgäste erschlossenes Strandziel vor Hurghada und zählt neben Giftun und Mahmya zu den klassischen Inselausflügen. Aus Europa reist du über den Flughafen Hurghada an, von dem aus es nur ein kurzer Transfer in die Hotelzone und zu den Marinas ist. Von dort starten die organisierten Bootstouren zur Insel. Da es sich um eine Naturinsel im vorgelagerten Inselbereich handelt, gibt es keine individuelle Anreise; du buchst ein Tagespaket, das die Bootsfahrt, den Strandaufenthalt, oft Schnorchelmöglichkeiten und je nach Anbieter Verpflegung umfasst. Für das Inselgebiet kann eine Naturschutz- oder Eintrittsgebühr anfallen, die meist im Preis enthalten ist. Paradise Island ist damit klar ein Tagesausflugsziel und kein Übernachtungsort.

Wie sieht der Strand von Paradise Island aus?

Paradise Island bietet helle Sandstrände vor türkisblauem, klarem Wasser und macht ihrem Namen als Postkartenidylle alle Ehre. Der Strand liegt vor einer kargen Inselkulisse; das seichte Wasser leuchtet bei Sonne in intensiven Türkistönen, weil der helle Sandboden das Licht reflektiert.

Die Insel ist überwiegend naturbelassen, mit einer für Tagesgäste erschlossenen Strandzone, die je nach Betreiber über einfache Einrichtungen wie Liegen, Schattenplätze und Gastronomie verfügt. Der Kontrast aus hellem Sand, türkisem Flachwasser und dunklerem Blau über den Riffen ist eindrucksvoll, und das Wasser ist häufig sehr klar. Wie bei den anderen Inseln vor Hurghada solltest du ehrlich einkalkulieren, dass Paradise Island ein beliebtes Tagesausflugsziel ist und der Strand an vielen Tagen gut besucht bis voll sein kann, weil zahlreiche Boote gleichzeitig anlanden. Früh startende Touren oder Reisezeiten außerhalb der Stoßzeiten machen das Erlebnis ruhiger. Der Untergrund ist überwiegend sandig; in den Riffzonen mischt sich Korallenstruktur hinein, weshalb beim Schnorcheln und Waten Vorsicht und idealerweise Badeschuhe angebracht sind.

Gibt es ein Hausriff zum Schnorcheln?

Ja, rund um Paradise Island liegen Korallenriffe, und Schnorcheln gehört zu den Hauptattraktionen des Ausflugs. An den Riffkanten triffst du mit etwas Glück auf bunte Korallen und zahlreiche Rifffische; viele Touren legen gezielt Schnorchelstopps an den schönsten Stellen ein.

Das klare Wasser rund um die Insel bietet gute Sichtweiten, und beim Schnorcheln siehst du regelmäßig typische Rotmeer-Bewohner wie Doktor-, Falter- und Papageifische, oft auch größere Schwärme; mit Glück sind weitere Arten zu beobachten. Die organisierten Touren steuern meist mehrere Schnorchelplätze an, teils direkt von der Strandzone, teils per Boot an vorgelagerten Riffen. Wie überall im Inselgebiet vor Hurghada gilt: Beobachten ja, Berühren nein, denn die Korallen sind empfindlich. Schnorchelausrüstung wird auf den Booten häufig gestellt oder lässt sich leihen; ein eigenes, gut sitzendes Set erhöht den Komfort spürbar. Für Schnorchelfreunde ist Paradise Island damit ein lohnendes Tagesziel, das sich gut mit einem entspannten Strandtag verbinden lässt.

Für wen ist der Strand ideal?

Paradise Island Beach ist ideal für Tagesausflügler, die einen besonders fotogenen Inselstrand mit türkisem Wasser und guten Schnorchelriffen erleben möchten. Wer klares Wasser, hellen Sand und ein entspanntes Strand- und Schnorchelerlebnis sucht und mit Ausflugsbetrieb leben kann, ist hier richtig – Ruhesuchende sollten frühe oder weniger frequentierte Touren wählen.

Der typische Besucher ist ein Hurghada-Urlauber, der für einen Tag eine Trauminsel ansteuern, baden, schnorcheln und entspannen möchte. Familien sind durch das flache Wasser an vielen Abschnitten gut aufgehoben und profitieren von der je nach Betreiber vorhandenen Grundversorgung. Schnorchler kommen an den Riffen auf ihre Kosten. Wer dagegen völlig einsame, unberührte Strände erwartet, sollte bedenken, dass Paradise Island als populäres Ausflugsziel gut besucht sein kann und der Tag stark vom gebuchten Boot abhängt. Mit realistischen Erwartungen und passender Tourwahl ist der Strand jedoch für die meisten Hurghada-Urlauber ein sehr lohnendes Tagesziel und ein schönes Kontrastprogramm zum Hotelstrand.

Welchen Wassersport und welche Aktivitäten gibt es?

Im Mittelpunkt stehen Baden und Schnorcheln am Riff sowie die Bootsfahrt selbst; je nach Anbieter kommen weitere Aktivitäten hinzu. Als erschlossene Inselzone kann Paradise Island teils einfache Strandaktivitäten bieten, doch der Schwerpunkt liegt klar auf Strandzeit und Unterwassererlebnis.

Der Tag dreht sich vor allem um Entspannen am Sandstrand, Baden im klaren Wasser und Schnorcheln an den umliegenden Riffen. Manche Veranstalter kombinieren den Ausflug mit weiteren Inseln oder Sandbänken, etwa mit Giftun oder Mahmya, sodass du an einem Tag mehrere Spots erlebst. Je nach Anbieter und Tagespaket können vor Ort einfache Wassersport- oder Strandaktivitäten gegen Tagesgebühr angeboten werden; das variiert. Tauchgänge an den umliegenden Riffen organisieren Hurghadas Tauchbasen. Wer mehr Action sucht, kombiniert den Inseltag mit Wassersportangeboten am eigenen Hotelstrand in Hurghada. Für die meisten ist Paradise Island aber genau wegen der Kombination aus traumhaftem Strand, klarem Wasser und gutem Schnorcheln attraktiv – ein entspanntes Naturerlebnis, kein Action-Wassersportzentrum.

Wie ist der Strand ausgestattet?

Paradise Island ist je nach Betreiber für den Tagesbetrieb erschlossen und bietet meist eine Grundausstattung wie Liegen, Schattenplätze und gastronomische Versorgung. Da es sich um eine Naturinsel handelt, ist die Infrastruktur aber begrenzter als an einem Hotelstrand; vieles hängt vom Anbieter und vom gebuchten Tagespaket ab.

An der erschlossenen Strandzone findest du in der Regel Liegen oder Schattenplätze sowie eine gastronomische Versorgung, häufig als Teil des Tagespakets. Einfache sanitäre Einrichtungen können vorhanden sein; das variiert je nach Anlandeplatz und Betreiber. Schnorchelausrüstung wird oft über das Boot gestellt oder lässt sich gegen Tagesgebühr leihen; konkrete Preise variieren je nach Anbieter und werden vor Ort ausgewiesen. Insgesamt bleibt Paradise Island eine Naturinsel, also kein voll ausgebauter Komfortstrand – die Ausstattung ist auf den Tagesbetrieb zugeschnitten. Informiere dich vor der Buchung, welche Leistungen wie Liegen, Essen, Getränke, Ausrüstung und eine eventuelle Naturschutz- oder Eintrittsgebühr im Preis enthalten sind, damit es vor Ort keine Überraschungen gibt.

Wann ist die beste Reisezeit für Paradise Island?

Paradise Island lässt sich grundsätzlich ganzjährig besuchen. Am angenehmsten sind Frühjahr und Herbst, etwa März bis Mai sowie September bis November, mit warmen Temperaturen und meist ruhiger See für die Bootsfahrt. Der Hochsommer ist sehr heiß, der Winter mild, das Wasser dann aber kühler und Bootsfahrten gelegentlich windiger.

Da der Ausflug per Boot erfolgt, spielt neben der Temperatur auch der Wind eine Rolle. In Frühjahr und Herbst sind die Bedingungen oft besonders angenehm: warme Luft, gut badbares Wasser und meist ruhige See. Die Wassertemperaturen am Roten Meer bewegen sich übers Jahr grob zwischen rund 21 und 28 Grad. Im Hochsommer wird es sehr heiß; auf der schattenarmen Insel solltest du dann konsequent auf Sonnenschutz achten und die Schattenplätze nutzen. Im Winter bleibt es tagsüber mild und sonnig, doch das Wasser kühlt ab, und an windigen Tagen kann die Bootsfahrt unruhiger und kühler ausfallen. Wer die ruhigsten Strandbedingungen sucht, reist außerhalb der Hauptferienzeiten und bucht früh startende Touren, um dem größten Andrang an dem beliebten Ausflugsstrand zu entgehen.

Wie kommst du hin und lohnt ein Tagesausflug?

Du erreichst Paradise Island ausschließlich per Boot im Rahmen eines organisierten Tagesausflugs ab Hurghada; die Fahrt dauert grob 45 Minuten bis gut eine Stunde. Ein Tagesausflug lohnt sich für die meisten Hurghada-Urlauber, weil traumhafter Sandstrand, klares Wasser und gute Schnorchelriffe zusammenkommen – wenn man den Ausflugscharakter und möglichen Andrang akzeptiert.

Da kein Straßenzugang besteht, ist Paradise Island als Bootstagesausflug konzipiert. Du buchst ein Tagespaket, das Hin- und Rückfahrt, den Strandaufenthalt, meist Schnorchelmöglichkeiten und je nach Anbieter Verpflegung sowie eine eventuelle Naturschutz- oder Eintrittsgebühr umfasst. Für Strand- und Schnorchelfreunde ist der Ausflug sehr empfehlenswert, da die Insel zu den fotogensten Zielen vor Hurghada zählt. Ehrlich gesagt ist es zugleich ein populäres, gut frequentiertes Tagesausflugsziel: An Spitzentagen landen viele Gäste gleichzeitig an, und der Strand kann voll werden. Mit einer früh startenden oder kleineren Tour, realistischen Erwartungen und der Klärung der enthaltenen Leistungen wird der Tag dennoch zu einem Höhepunkt deines Hurghada-Urlaubs.

Was solltest du vor Ort beachten?

Beachte den Naturschutz, den Sonnenschutz und die im Paket enthaltenen Leistungen. Paradise Island liegt im sensiblen Inselgebiet vor Hurghada, daher ist rücksichtsvolles Verhalten am Riff Pflicht. Auf der schattenarmen Insel sind Sonnenschutz und ausreichend Wasser besonders wichtig, und vor der Buchung solltest du klären, was im Tagespreis enthalten ist.

Halte beim Schnorcheln sicheren Abstand zu den Korallen, vermeide jeden Flossenkontakt, stell dich nicht auf Riffe, fass keine Tiere an, füttere nichts und nimm nichts mit – schon eine Berührung kann jahrzehntealte Korallen schädigen. Verwende nach Möglichkeit riffverträgliche Sonnencreme. Eine eventuelle Naturschutz- oder Eintrittsgebühr ist meist im Tourpreis enthalten und kommt dem Erhalt der Inseln und Riffe zugute. Organisationen wie die HEPCA setzen sich seit Jahren für den Schutz der Riffe rund um Hurghada ein und betreiben nachhaltige Bojensysteme, damit Boote nicht mehr in die Riffe ankern müssen; mit verantwortungsvollem Verhalten unterstützt du diese Arbeit. Denk außerdem an Kopfbedeckung, viel Trinkwasser und Badeschuhe. Kläre bei der Buchung die enthaltenen Leistungen, vergleiche seriöse Anbieter, achte auf Sicherheitsausstattung an Bord und plane je nach Wetter mit Wellengang auf der Bootsfahrt.

Du planst deinen Strandurlaub rund um Hurghada? In unserem Reiseführer zu Hurghada findest du Hotels, Orte und Angebote für die Region.

Mehr Strandtipps und Reiseideen findest du in unseren Ratgebern zu die schönsten Strände Ägyptens und beste Reisezeit für Ägypten.

Häufige Fragen zu Paradise Island Beach

Ist Paradise Island dasselbe wie Giftun oder Mahmya?

Nein, Paradise Island ist ein eigenes Inselziel vor Hurghada, liegt aber im selben vorgelagerten Inselbereich wie Giftun und Mahmya. Manche Touren kombinieren mehrere dieser Inseln an einem Tag. Alle werden per Boot erreicht.

Fällt auf Paradise Island eine Eintrittsgebühr an?

Für das Inselgebiet kann eine Naturschutz- oder Eintrittsgebühr anfallen. Sie ist in der Regel bereits im Preis der gebuchten Bootstour enthalten. Frag den Veranstalter vorab, ob alle Gebühren inklusive sind.

Kann ich auf Paradise Island übernachten?

Nein, Paradise Island ist als Tagesausflugsziel angelegt und bietet keine Übernachtungsmöglichkeit. Du besuchst die Insel per organisierter Bootstour ab Hurghada und kehrst am selben Tag zurück.

Wie voll ist Paradise Island typischerweise?

Als beliebtes Ausflugsziel kann der Strand an Spitzentagen gut besucht bis voll sein, weil viele Boote gleichzeitig anlanden. Mit einer früh startenden Tour und außerhalb der Hauptferienzeiten erlebst du die Insel deutlich ruhiger.