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Kurz erklärt: Makadi Bay ist eine weitläufige, ruhige Resort-Bucht rund 30 Kilometer südlich von Hurghada. Lange, helle Sandstrände, flach abfallendes Wasser und ein gutes vorgelagertes Hausriff machen die Bucht ideal für Familien, Schnorchler und alle, die einen entspannten Badeurlaub abseits des Trubels suchen.
Von der Aegypten.de-Redaktion · Stand: Juni 2026
Diese Fragen beantworten wir dir auf dieser Seite:
- Wo liegt Makadi Bay und wie kommst du hin?
- Wie sieht der Strand von Makadi Bay aus?
- Gibt es ein Hausriff zum Schnorcheln?
- Für wen ist der Strand ideal?
- Welchen Wassersport und welche Aktivitäten gibt es?
- Wie ist der Strand ausgestattet?
- Wann ist die beste Reisezeit für Makadi Bay?
- Wie kommst du hin und lohnt ein Tagesausflug?
- Was solltest du vor Ort beachten?
Wo liegt Makadi Bay und wie kommst du hin?
Makadi Bay liegt an der ägyptischen Rotmeerküste, rund 30 Kilometer südlich von Hurghada und etwa 25 Minuten vom Flughafen Hurghada (HRG) entfernt. Die meisten Reisenden kommen per Transfer direkt vom Flughafen an, denn die Bucht ist kein gewachsener Ort, sondern eine reine Hotelzone entlang einer geschwungenen Küstenlinie.
Die Anfahrt verläuft über die gut ausgebaute Küstenstraße in Richtung Süden, vorbei an Sahl Hasheesh. Ein Taxi oder der vom Hotel organisierte Flughafentransfer ist der bequemste Weg. Wer flexibel bleiben möchte, nutzt Minibusse oder gelegentliche Sammeltaxis, doch das Angebot an öffentlichem Nahverkehr ist begrenzt. Innerhalb der Bucht erschließen kostenlose Shuttle-Buggys die einzelnen Resorts, da die Anlagen weitläufig über mehrere Kilometer verteilt liegen. Nach Hurghada zur Altstadt oder zum Basar fährst du mit dem Taxi in etwa einer halben Stunde.
Wie sieht der Strand von Makadi Bay aus?
Der Strand von Makadi Bay ist breit, hell und über mehrere Kilometer hinweg sanft geschwungen. Feiner, heller Sand trifft auf ruhiges, türkisfarbenes Wasser, das in weiten Teilen flach und geschützt ins Meer übergeht. Die Bucht wirkt großzügig und selten überfüllt.
Charakteristisch ist die Weitläufigkeit: Die Resorts teilen sich die Küste, sodass jeder Abschnitt seinen eigenen, oft gepflegten Strandbereich mit Liegen und Sonnenschirmen hat. Das Wasser fällt vielerorts flach ab, in einigen Abschnitten liegt jedoch ein Riffsaum nahe am Ufer, sodass der Einstieg über einen Steg erfolgt. Die Lage in einer windgeschützteren Bucht sorgt häufig für ruhigeres Wasser als an offeneren Küstenabschnitten, auch wenn der Rote-Meer-typische Nordwind nachmittags auffrischen kann. Der Sand bleibt angenehm, das Gesamtbild ist das einer ruhigen, gepflegten Erholungsbucht.
Gibt es ein Hausriff zum Schnorcheln?
Ja, viele Resorts in Makadi Bay verfügen über ein gutes Hausriff, das du direkt vom Strand aus erreichst. Je nach Abschnitt erschließt ein Steg den Riffsaum, sodass du das flache Wasser über dem Sand überquerst und am Riffrand ins farbenfrohe Leben eintauchst.
Das Hausriff zählt zu den großen Pluspunkten der Bucht. An intakten Riffabschnitten siehst du mit etwas Glück Korallengärten, Falter- und Anemonenfische, Papageifische sowie kleinere Schwärme. Die genaue Qualität variiert von Resort zu Resort – manche Riffe sind besonders gut erhalten und steil abfallend, andere flacher. Erkundige dich vor der Buchung nach dem Hausriff des jeweiligen Hotels. Wichtig: Beim Schnorcheln über Korallen gilt es, nie aufzutreten und genügend Abstand zu halten, da Korallen empfindliche Lebewesen sind. Geführte Schnorcheltouren zu vorgelagerten Riffen und Inseln werden vielerorts angeboten.
Für wen ist der Strand ideal?
Makadi Bay ist ideal für Familien, Paare und Erholungssuchende, die einen ruhigen, komfortablen Badeurlaub mit gutem Schnorchel-Hausriff suchen. Das flach abfallende Wasser, die weitläufigen Strände und die kinderfreundliche Resort-Infrastruktur machen die Bucht besonders für Reisende mit Kindern attraktiv.
Wer Nachtleben, Bars und das pulsierende Treiben einer Stadt sucht, ist hier weniger richtig – Makadi Bay ist bewusst eine ruhige Hotelzone ohne gewachsenes Ortszentrum. Genau das schätzen aber viele: Pauschalurlauber, die All-inclusive und Erholung verbinden möchten, Schnorchel-Einsteiger, die ein hauseigenes Riff vor der Tür haben wollen, und Familien, die kurze Wege und Sicherheit am Wasser brauchen. Auch Tauchanfänger finden hier passende Bedingungen. Aktivere Reisende kombinieren den Strandurlaub mit Ausflügen nach Hurghada oder in die Wüste.
Welchen Wassersport und welche Aktivitäten gibt es?
In Makadi Bay findest du ein breites Wassersport- und Aktivitätsangebot: Schnorcheln am Hausriff, Tauchen mit den ortsansässigen Tauchbasen, Schnorchel- und Bootsausflüge sowie verschiedene Wasseraktivitäten, die viele Resorts direkt am Strand organisieren.
Tauchen steht hoch im Kurs, denn von Makadi Bay aus erreichst du per Boot bekannte Riffe und Spots der Region. Schnorcheltrips führen zu vorgelagerten Riffen, gelegentlich auch in Richtung der Inseln vor Hurghada. Je nach Windlage bieten Resorts Wassersportoptionen an; das Angebot variiert saisonal und je nach Anbieter. An Land locken Ausflüge: Wüstensafaris mit Quad oder Jeep, Tagestrips nach Hurghada zum Basar oder Bootstouren. Viele Hotels verfügen zudem über eigene Pools, Spa-Bereiche und Animation, sodass auch ohne Meer keine Langeweile aufkommt. Erkundige dich vor Ort nach den aktuell verfügbaren Angeboten.
Wie ist der Strand ausgestattet?
Die Strände von Makadi Bay sind in der Regel sehr gut ausgestattet, da sie zu den Resorts gehören. Liegen, Sonnenschirme, Strandhandtücher, Duschen und oft Strandbars oder Snackpunkte gehören zum Standard, ebenso gepflegte Wege und meist Stege zum Hausriff.
Da die Bucht aus aneinandergereihten Hotelanlagen besteht, ist die Infrastruktur klar auf Hotelgäste ausgerichtet. Toiletten, Umkleiden, Strandservice und teils Wassersport-Stationen sind vorhanden. Wer schnorcheln möchte, leiht Ausrüstung vielerorts gegen Tagesgebühr, sofern nicht ohnehin im Paket enthalten. Öffentliche, frei zugängliche Strandabschnitte im klassischen Sinne gibt es kaum – der Strandgenuss ist eng an das gebuchte Resort geknüpft. Innerhalb der Anlagen ist der Komfort jedoch hoch, und kurze Wege zum Wasser sowie schattige Plätze machen den Strandtag angenehm.
Wann ist die beste Reisezeit für Makadi Bay?
Die beste Reisezeit für Makadi Bay liegt im Frühjahr und Herbst, etwa von März bis Mai und von September bis November. Dann sind die Lufttemperaturen angenehm warm, das Wasser hat eine angenehme Badetemperatur, und die extreme Sommerhitze bleibt aus.
Grundsätzlich ist die Rotmeerküste ein Ganzjahresziel. Im Hochsommer (Juni bis August) klettern die Temperaturen oft auf 35 bis über 40 Grad; das Wasser ist dann am wärmsten, die Hitze an Land aber fordernd. Der Winter (Dezember bis Februar) bringt mildere, oft windigere Tage mit kühleren Abenden, und die Wassertemperatur sinkt spürbar, bleibt aber für viele badetauglich. Nachmittäglicher Nordwind ist ganzjährig möglich. Wer Schnorcheln und Baden in moderatem Klima verbinden will, fährt am besten in den Übergangsmonaten.
Klima & beste Reisezeit – Makadi Bay
Beste Reisezeit: März–Mai & September–NovemberLangjährige Monatsmittel, Werte gerundet – ohne Gewähr, aktuelle Wetterlagen können abweichen.
Wie kommst du hin und lohnt ein Tagesausflug?
Makadi Bay erreichst du am einfachsten per Transfer ab dem Flughafen Hurghada in rund 25 Minuten. Ein Tagesausflug nach Makadi Bay lohnt sich vor allem für Schnorchler und Familien, die einen ruhigen Strandtag abseits des Hurghada-Trubels suchen – sofern der Strandzugang über ein Resort möglich ist.
Da die Bucht überwiegend aus Hotelanlagen besteht, ist ein spontaner Tagesbesuch von außen weniger unkompliziert als in einem öffentlichen Strandort. Resort-Gäste hingegen nutzen die Lage ideal als Basis für Ausflüge: Hurghada mit Basar und Marina liegt eine gute halbe Stunde entfernt, El Gouna etwas weiter nördlich. Umgekehrt kommen Gäste aus Hurghada für Schnorchel- und Bootstouren in die Region. Plane Transfers über das Hotel oder seriöse Anbieter und kalkuliere die Wege innerhalb der weitläufigen Bucht ein.
Was solltest du vor Ort beachten?
Vor Ort solltest du auf Sonnen- und Riffschutz achten, ausreichend trinken und beim Schnorcheln die empfindlichen Korallen schützen. Trage feste Badeschuhe am Riff, betritt niemals Korallen und halte Abstand zu Meereslebewesen. Der nachmittägliche Wind und die intensive Sonne werden leicht unterschätzt.
Das Rote Meer beherbergt sensible Ökosysteme – Organisationen wie HEPCA setzen sich für deren Schutz ein. Verzichte auf das Berühren oder Mitnehmen von Korallen und Muscheln, füttere keine Fische und nutze möglichst riffschonende Sonnencreme. Achte auf Strömungen und Untiefen am Riffrand und schnorchle nie allein. Respektiere die lokale Kultur, kleide dich außerhalb der Strandzone zurückhaltend und handle bei Ausflügen Preise vorab aus. Mit etwas Umsicht wird Makadi Bay zu einem entspannten, naturnahen Badeziel.
Mehr Strandtipps und Reiseideen findest du in unseren Ratgebern zu die schönsten Strände Ägyptens und beste Reisezeit für Ägypten.
Häufige Fragen zu Makadi Bay – Strand, Schnorcheln & Urlaubstipps
Wie weit ist Makadi Bay von Hurghada entfernt?
Makadi Bay liegt rund 30 Kilometer südlich von Hurghada. Vom Flughafen Hurghada beträgt die Fahrzeit etwa 25 Minuten, ins Stadtzentrum von Hurghada rund eine halbe Stunde. Die Anfahrt verläuft über die ausgebaute Küstenstraße in Richtung Süden.
Ist Makadi Bay für kleine Kinder geeignet?
Ja, viele Strandabschnitte fallen flach und ruhig ab, was den Einstieg für Kinder erleichtert. Zahlreiche Resorts sind familienfreundlich ausgestattet. Beachte aber, dass an Riffabschnitten der Einstieg über einen Steg erfolgt und das Wasser dort tiefer und korallenreich ist.
Kann man in Makadi Bay tauchen lernen?
Ja, in Makadi Bay sind Tauchbasen ansässig, die Kurse für Einsteiger anbieten. Das geschützte Wasser und nahe Riffe bieten gute Bedingungen für erste Tauchgänge. Erkundige dich direkt bei der Tauchbasis deines Resorts nach Kursangeboten und Konditionen.
Braucht man in Makadi Bay Badeschuhe?
Feste Badeschuhe werden besonders an Riffabschnitten empfohlen, da der Untergrund steinig und korallig sein kann. Sie schützen die Füße und verhindern zugleich, dass du versehentlich auf empfindliche Korallen trittst. An reinen Sandabschnitten sind sie nicht zwingend nötig.
